Aikido wurde ab den 30er Jahren von Morihei Ueshiba entwickelt und vereint traditionelle japanische Kampfkunst mit einem neuen Bewußtsein der Auflösung von Angriff und Verteidigung.

AI = Liebe und Harmonie
KI = Lebensenergie, Kraft
DO = Der Weg der persönlichen Entwicklung und Entfaltung

Aus der Kombination von Kampfkunst und Spiritualität beginnt Aikido seiner Übersetzung entsprechend als persönlicher Weg der stufenweisen Entwicklung, der zunehmend versteht den Gegner als Partner zu begreifen. Der anfänglich bedrohliche Angriff transformiert sich schrittweise zur willkommenen Energie im Raum, die sich mittels der Techniken des Aikido mit der eigenen Bewegung verbindet. Eins mit dem Partner zu werden ist der erste Schritt, um letztendlich, nach Ueshiba, eins mit dem Universum zu werden.

Stufenweise Entwicklung im Aikido meint:

Das partnerweise Üben der Techniken als Budo (Weg des Kriegers). Ein intensives und regelmäßiges Training führt zur körperlichen Geschmeidigkeit und festigt das Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten.

Die daraus gewonnene Sicherheit mit dem eigenen Körper kann auf den Partner (Angreifer) ausgeweitet werden. Die eigene körperliche und geistige Geschmeidigkeit wird zur gemeinsamen Bewegung, die beide (Angreifer und Verteidiger) zu einer Einheit verschmilzt.

Löst sich die feste Vorstellung von Angriff und Verteidigung schrittweise auf, wird Aikido zu einem freudvollen Zusammentreffen von Energien, die miteinander spielen und sich wieder auflösen. Das Verständnis dieses Prinzips kann auf jegliche Form von Begegnung übertragen werden, sodaß man von Aikido mit dem beschriebenen Verständnis als einem universellen Weg sprechen kann.

Aktuelles

22-24 September 2016

Aikido-Seminar mit Konstantin Rekk (4.Dan Aikido) in München

Ausschreibung

1-3 Dezember 2017

Aikido-Seminar mit Stefan Stenudd, Jorma Lyly und Jan Nevelius in Malmö (Schweden)

Ausschreibung